Über uns

Zu Papier gebracht werden von uns tagtäglich Nachrichten und Geschichten, die den Norden und die Welt bewegen. Was im Ursprung 1865 mit der Gründung der Flensburger Zeitung begann, hat sich in 150 Jahren dynamisch entwickelt:

 22 regionale Tageszeitungen sind heute in der Verlagsgruppe vereinigt. Zahlreiche Wochenzeitungen, Journale, Magazine, Telefonbücher, Special Interest Produkte, Digitale Medien, Postzustellung, Werbeservice und Druckdienstleistung erweitern das Angebot.

Leistungen

Unser umfangreiches Leistungsspektrum bietet maßgeschneiderte Kommunikationslösungen und crossmediale Werbemöglichkeiten sowie die Produktion und die Verteilung Ihrer Werbung.

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Mediadaten

Schwarz auf weiß finden Sie hier die Mediadaten unserer Zeitungen, Magazine, Telefonbücher und Digitalangebote übersichtlich zusammengestellt. Ebenso treffsicher, wie Sie hier die Medien Ihres Interesses auswählen, können Sie mit uns werben: Entdecken Sie unser Angebot, dessen Motto lautet: Große Reichweite, kleiner Aufwand.

Erfahrungsbericht der Volontärin

Merle Bornemann

Während sich die Medienlandschaft rasant verändert, kann die Journalistenausbildung nicht unverändert bleiben. Heute ist man nicht mehr nur Print-Redakteurin, sondern sollte auch Onlineportale pflegen, Videos erstellen und nicht zuletzt die wirtschaftliche Seite verstehen können. Das Volontariat in Kombination mit einem Master-Studium „Journalismus und Medien¬wirtschaft“ , in dem der Schwerpunkt auf Crossmedialität liegt, ist meiner Meinung nach der richtige Schritt in die Medienzukunft. Deshalb entschied ich mich nach meinem Bachelor-Abschluss und anschließendem einjährigen Auslandsaufenthalt für dieses duale Modell beim sh:z.

Während im Studium unter anderem journalistische Darstellungsformen, Medienwirtschaft oder Medienrecht auf dem Lehrplan stehen, kann man diese Inhalte in der täglichen redaktionellen Praxis unmittelbar anwenden und im Idealfall sogar beides miteinander verknüpfen. Das Studium erfolgt parallel zum Volontariat, sodass Feierabend nicht bedeutet, dass man die Beine hochlegen kann - denn nach oder vor der täglichen Arbeit in der Redaktion müssen die Lerneinheiten bearbeitet werden, passend zum crossmedialen Schwerpunkt alles online über eine virtuelle Lernplattform. Dreimal pro Semester finden an der FH Kiel Präsenzwochenenden statt, an denen die Lerninhalte in Seminarform bearbeitet, Referate gehalten und Klausuren geschrieben werden. Doch auch praktische Workshops zum Thema Pressefotografie oder Schreiben für Online stehen auf dem Programm. Die Wochenenden bieten daneben die Gelegenheit zum Austausch mit den anderen Kommilitonen, denn im Gegensatz zu einem gewöhnlichen Studium sitzt man die meiste Zeit sozusagen allein in den Seminaren - vor dem heimischen Computer. Denn die Volontäre sind in verschiedenen Redaktionen im ganzen Bundesland eingesetzt, von Westerland über Neumünster und Pinneberg bis Eutin. Spannend ist auch, dass man im Studium mit Volontären aus anderen Verlagen zusammenkommt und auf diese Weise vielfältige Einblicke aus der Praxis erhält. Volontariat und Studium werden durch eine Masterarbeit im 6. Semester abgeschlossen, auch diese wird parallel zum Job verfasst. 

Die duale Ausbildung erfordert ein hohes Maß an Selbstdisziplin und gutes Zeitmanagement, denn nach einem anstrengenden Tag in der Redaktion am späten Abend noch Urheber- und Datenschutzrecht zu pauken ist wie der Biss in den sauren Apfel - doch es lohnt sich. Das Studium gibt einem im redaktionellen Alltag mehr Sicherheit, aber auch Ideen und Anstöße. Vor allem trägt es dazu bei, die Redaktion als Teil eines großen Medienunternehmens zu verstehen, denn Teil des Volontariats ist neben den Einsätzen in Print- und Online-Redaktion auch die verlagswirtschaftliche Praxis in allen Bereichen von Anzeigen bis Zustellgesellschaft. Diese Einblicke haben mir sehr geholfen, Zusammenhänge zu verstehen. Auch das persönliche Kennenlernen der Kollegen in allen Verlagsabteilungen ist viel wert.
In den Redaktionen ist man vom ersten Tag an voll eingebunden. Vor allem in den Lokal¬redaktionen gleicht kein Tag dem anderen, jeden Tag gilt es, sich in neue Themen einzuarbeiten, Kontakte zu knüpfen und Neues zu lernen. Genau das macht für mich den Reiz dieses Berufes aus. Die Nachrichtenlage kann sich von einer auf die andere Sekunde schlagartig verändern - ebenso flexibel sollte man in diesem Job sein. Als Volontärin durchläuft man verschiedene Redaktionen, d.h. mindestens eine Lokalredaktion, die zentrale Nachrichten¬redaktion und die Online-Redaktion. In den drei Jahren bietet sich die Gelegenheit, eigene Stärken und Schwächen zu erkennen sowie seinen eigenen Schreibstil zu entwickeln und zu optimieren.

 
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